Behandlungsbedürftigkeit

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In der Bundesrepublik Deutschland leben ca. 1.000.000 Menschen, die sprach-, sprech-, stimm- und hörgestört sind*. Ohne Therapie bleiben sie für ihr weiteres Leben wesentlich beeinträchtigt. Ihre soziale und berufliche Existenz ist häufig bedroht und kann zu Kontaktschwierigkeiten und Vereinsamung führen. Eine logopädische Behandlung hilft, die Kommunikationsfähigkeit aufzubauen und / oder zu verbessern. Für Menschen mit Schluckstörung aufgrund einer Schädigung des zentralen oder peripheren Nervensystems (Schädel- Hirn-Traumata, Schlaganfälle, Kleinhirnerkrankungen), oder aufgrund von Tumorerkrankungen kann eine Therapie sogar existentiell sein,
denn sie lernen durch die Behandlung scheinbar selbstverständliche Dinge wie Schlucken, Atmen oder Kauen, um so wieder ein selbständiges Leben zu führen.

*Quelle: Deutscher Bundesverband für Logopädie e.V.